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RFJ-Wagner/Brunnhofer: „Bildungsscheck als Perspektive für steirische Jugend in der Corona-Krise“

Veröffentlicht am 18.05.2020

Die Jugend ist im besonderen Maße von der größten Wirtschaftskrise der Zweiten Republik betroffen.

Der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) Steiermark ist angesichts der sich immer stärker anbahnenden Wirtschaftskrise massiv besorgt über die Perspektiven der steirischen Jugend. Aus diesem Grund fordern der Landesobmann GR Michael Wagner und der geschäftsführende Landesobmann GR Oliver Brunnhofer einen Bildungsscheck, um der Jugend in der Steiermark eine Perspektive für verlorene Lebenszeit, welche die schwarz-grüne Bundesregierung befeuert hat, zu geben.

„Mit der ‚Flex‘ wollte Innenminister Nehammer das Virus bekanntlich bekämpfen. Leider hat sich gezeigt, dass die handwerkliche Expertise in der gesamten Bundesregierung sehr gering ist. Sie hat nämlich mit der symbolischen ‚Flex‘ nicht nur das Virus getroffen, sondern damit eine Spur der Verwüstung in sämtlichen Lebensbereichen gezogen. Unter anderem bahnt sich die größte und schwerste Wirtschaftskrise der Zweiten Republik an, die vor allem die heimische Jugend treffen wird“, analysiert Brunnhofer den Grund für den jungfreiheitlichen Vorstoß.

Der RFJ Steiermark fordert daher die steirische Landesregierung auf, der drohenden Perspektivenlosigkeit entschlossen entgegenzuwirken. Ein konkreter Vorschlag ist, der steirischen Jugend einen 1.000 Euro-Bildungsscheck zur Verfügung zu stellen. Dieser soll bei sämtlichen Bildungsinstitutionen der Steiermark für alle Kurse, Aus- und Weiterbildungen eingelöst werden können. Damit ist höchstmögliche Individualität entsprechend der Interessen des Betroffenen sichergestellt und die Wertschöpfung bleibt zudem im Land. „Junge Mitarbeiter sind in einer Krise meistens die Ersten, die ein Unternehmen verlassen müssen. In der aktuellen Lage einen neuen Job zu finden, ist schwierig, in manchen Bereichen wahrscheinlich unmöglich. Auch um die heurigen Schulabsolventen machen wir uns große Sorgen. So schwierig wie jetzt war der Einstieg ins Berufsleben wahrscheinlich noch nie“, gibt Wagner zu bedenken und ergänzt: „Gerade als junger Mensch ist eine Phase der Erwerbslosigkeit gleichzusetzen mit verlorener Lebenszeit. Eine möglicherweise größere Lücke im Lebenslauf kann sich negativ auf das gesamte Berufsleben auswirken und muss angesichts des Corona-Wahnsinns jetzt dringend abgefedert werden.“

Die Jungfreiheitlichen wollen mit dieser Forderung den steirischen Jugendlichen die Möglichkeit eröffnen, durch die Corona-Krise ausgelöste unfreiwillige Untätigkeit, sinnvoll und produktiv zu überbrücken. „Mit unserem Bildungsscheck-Konzept können langfristige wirtschaftliche und soziale Krisen abgewendet werden. Diese Maßnahme soll zumindest kurzfristig eine Perspektive schaffen. Wir wissen, wie schwer der Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben generell sein kann und befürchten in den nächsten Monaten in diesem Bereich eine Kernschmelze, die verhindert werden muss. Der Landesregierung muss es die Zukunft der Jugend im Land wert sein, immerhin können die Betroffenen überhaupt nichts für die Epidemie und schon gar nichts für den Wahnsinn, den die Bundesregierung dadurch ausgelöst hat“, so Wagner und Brunnhofer abschließend unisono.
 




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